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Fragen die man sich beim erstellen eines Videokonzeptes stellen sollte

Die Vorproduktion ist wahrscheinlich der wichtigste Teil des Videoproduktionsprozesses. Sie können die beste Ausrüstung haben, aber wenn Ihre Idee und Ihr Konzept nicht funktionieren, wird das Endergebnis Ihres Videos nicht ideal sein.


Um Ihnen bei der Gestaltung Ihres nächsten Videos zu helfen, habe ich im Folgenden einige Fragen aufgelistet, die Sie sich stellen sollten, bevor Sie Ideen für Ihr nächstes Videodrehbuch brainstormen.



1. Warum möchten Sie ein Video produzieren?

Inspiriert vom Buch "Start with the why" von Simon Sinek, sollte man am Besten mit dem Warum beginnen. So klärt man ab, wohin wir wollen.


1.1 Warum wollen Sie dieses Video drehen?


1.2 Wie wollen Sie Ihre Kommunikationsziele messen?

Definieren Sie Ihre KPIs (Key Performance Indicators).


1.3 Was wollen Sie mit diesem Video erreichen?

Wollen Sie Ihren Umsatz steigern? Den Kunden beruhigen? Ihm erklären, wie Ihr Produkt funktioniert?


2. Für wen drehen Sie dieses Video?

Wen werden Sie in diesem Video ansprechen? Was ist Ihre Zielgruppe? (Gehen Sie ins Detail! Vermeiden Sie es, sich auf einfache Demografien zu beschränken) Informieren Sie sich über die Personas wie im Design Thinking Process.


Versetzen Sie sich in die Persona Ihres Zielpublikums:


2.1 Alter, Geschlecht, Ort, Beruf, Leidenschaft, Vorlieben, Charakter.


2.2 Welche Art von Videoinhalt will er oder sie sehen?


2.3 Wo verbringt Ihre Persona ihre Zeit? Auf Youtube? Auf Instagram? Auf TikTok? Auf der Foire du Valais? Beim Spiel des HC Sierre?


2.4 Welchen Frustrationen begegnet Ihr Zielpublikum möglicherweise? Wie kann man diese Frustrationen beseitigen?


2.5 Wie kann ich die Aufmerksamkeit meines Zielpublikums in den ersten 5 Sekunden auf mich ziehen?


3. Welche Emotionen wollen Sie bei ihrem Video erwecken?

Im Rahmen meiner Bachelorarbeit an der HES-SO Wallis habe ich verschiedene Untersuchungen über die Wirkung von Emotionen in der Videowerbung durchgeführt. Es stellte sich heraus, dass nicht nur positive Emotionen wie Freude, Liebe und Stolz in der Werbung gut ankommen, sondern manchmal auch negative Emotionen wie Schock und Traurigkeit. Diese funktionieren z. B. gut bei Präventionskampagnen. Im Allgemeinen ist jedoch zu beachten, dass die meisten Werbungen positiv gegenüber der Marke gestaltet sind.


3.1 Welche Emotionen spiegeln Ihre Marke wider?


4. Welches Wertversprechen möchten Sie hervorheben?

Jedes Unternehmen oder jeder Selbstständige löst in der Theorie ein Problem oder Bedürfnis.


4.1 Welche Probleme lösen Sie?


5. Welche Kernbotschaft möchten Sie rüberbringen?

Jede Werbung, die ich in meiner Bachelorarbeit analysiert habe, enthält ein klares Kommunikationsziel. Gatorade, das Ihren Traum wahr werden lässt. MySwitzerland, ein Urlaubsland, das sich durch einen seiner weltberühmten Bürger von seiner schönsten Seite präsentieren will. Oder Sony, das seine neue Spielkonsole vorstellt.


5.1 Was ist Ihre Kernbotschaft?

5.2 Was ist Ihre Vision und Ihre Unternehmensmission?


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